Initiative Pro Kalkkögel fordert Aufklärung und Transparenz statt Verschleierungstaktik und Geheimniskrämerei

Nach dem Kalkkögel-Debakel versuchen sich die Bürgermeister im westlichen Mittelgebirge und Stubaital vor der Verantwortung und Aufklärung zu drücken, welche die Mitglieder der überparteilichen Initiative Pro Kalkkögel im „Öffentlichen Interesse“ berechtigt einfordern – wer großzügig in die mit Steuergeld gefüllten Kassen greift, hat jeden Cent und jeden Euro offenzulegen. Sie haben deshalb in den Gemeinderäten im westlichen Mittelgebirge und Stubaital jeweils Anträge zur Offenlegung bisher geflossener Geldmittel sowie zum Zahlungsstopp an die Arge-Brückenschlag eingebracht. Bis jetzt wurden diese Anträge jedoch nicht behandelt, aufgeschoben bzw. abgelehnt; gerade so, als ob trotz der klaren Absage durch die Tiroler Landesregierung weiter mit Steuergeld im Hintergrund „weitergewurschtelt“ werden soll, wie es ja mehrfach angekündigt wurde.

„Wir haben vom Anfang an auf die Unwirtschaftlichkeit, Rechtswidrigkeit und Unfinanzierbarkeit dieses Projektes hingewiesen und verlangen im Namen der interessierten Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger von den Bürgermeistern, Farbe zu bekennen und jede weitere Finanzierung zu stoppen! Bisher ist nur bekannt, dass die Gemeinden im westlichen Mittelgebirge über den Umweg Planungsverband – wo Gemeinderätinnen und Gemeinderäte keine Einsicht haben, obwohl es sich um Steuer- bzw. Gemeindegelder handelt (!) – rund 100.000 Euro öffentliche Gelder in dieses rechtswidrige und unwirtschaftliche Projekt verbrannt haben.

Bedanken möchten sich die Initiativmitglieder bei der Bevölkerung: „Mit zahlreichen Leserbriefen, Unterschriften und verbaler Unterstützung haben sich die Menschen für den Erhalt der Kalkkögel stark gemacht. Während die Projektbetreiber großzügig auf öffentliche Gelder zurückgegriffen haben, hatten wir im Kampf David gegen Goliath nur private Geldmittel und persönliches Engagement zur Verfügung“, hält die Initiative fest. Ein Beweis dafür, dass es mit großem persönlichen Engagement auch möglich ist, Politik mitzugestalten statt sich wie so oft in die Ausrede „gegen die kann man nichts machen“ zu flüchten.Es gilt der alte Grundsatz: „Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt“.

Ihr Team der Initiative Pro Kalkkögel

Rückfragen: Fritz Gurgiser, 0664-1307070
Gabi Kapferer-Pittracher, 05234/68808
Thomas Suitner, 0664-2767298
Ralf Wiestner, 0676-9167707