Bürgerengagement versus Propagandaschlacht – Zwischenbilanz

Presseinformation der Initiative PRO Kalkkögel vom 01.03.2015

Sehr geehrte Damen und Herren,
wenn nun in Kürze eine Reihe von Rechtsgutachten, Expertisen, Finanz- und Wirtschaftlichkeitsrechnungen dem Tiroler Landtag zur Verfügung stehen, ist es Zeit, eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen und zum wiederholten Mal ein faires Angebot zu legen.

20.000 Flyer in allen Gemeinden persönlich verteilt und breite Zustimmung in allen betroffenen Gemeinden von Grinzens bis Neustift im Stubaital „für den unversehrten Erhalt des Ruhegebietes Kalkkögel“ bekommen.

Verteilaktion des Flyers Genug ist Genug in Neustift

Verteilaktion unseres Flyers in Neustift

Verteilaktion unseres Flyers in Götzens

Verteilaktion unseres Flyers in Götzens

Seit Jänner 2015 haben wir in den Gemeinden des Stubaitales, des Westlichen Mittelgebirges und in Innsbruck 20.000 Flyer Die Kalkkögel haben wir nur einmal – Lifte, Gondeln und Stützen mehr als genug persönlich verteilt und in zahlreichen Diskussionen volle Zustimmung für „den unversehrten Erhalt des weltweit bekanntesten Nordtiroler Ruhegebietes Kalkkögel“ erhalten – nicht aus Steuergeld oder Tourismuszwangsbeiträgen, sondern selbst finanziert und in Hunderten Arbeitsstunden verteilt. Ebenso mit dem selbst erstellten Spot Genug ist genug ohne Werbung knapp 6.000 Zugriffe auf youtube erreicht – auch das ein sensationelles Ergebnis.

Propagandaschlacht mit Steuergeld und Tourismuszwangsbeiträgen in solchen demokratischen Auseinandersetzungen strikt abzulehnen.
Ganz anders die „erklärten Gegner des Erhalts dieses Ruhegebietes“, die sich schamlos mit Hunderttausenden Euros – auch Steuergeld und Tourismuszwangsbeiträgen – „Meinung und Stimmung“ erkaufen wollten. Dieses eklatante Ungleichgewicht in einer demokratischen Auseinandersetzung – auf der einen Seite pure Ehrenamtlichkeit mit Tausenden Stunden Freizeit und Eigenmitteln und auf der anderen Seite die Finanzierung durch Steuergelder und Tourismuszwangsbeiträge – muss in Zukunft geändert werden.

Naturpark Kalkkögel sowie Bewerbung der Gesamtdestination „Innsbruck und seine Feriendörfer“ mit allen ihren speziellen Angeboten weit intelligenter und zukunftsorientierter.

Jetzt ist aus unserer Sicht auch der Zeitpunkt gekommen, wo offen über die echten Probleme in den Gemeinden diskutiert werden muss – Hotelverkäufe an Ost-Investoren, Abwanderung gut ausgebildeter Jugend mangels Arbeitsplatzangeboten, Rückgang der Schifahrer, Gästeabwerbung innerhalb der Gemeinden etc..

Jetzt bietet sich für die Region der „Naturpark Kalkkögel“ an, um noch mehr auf Qualitätstourismus Marke Tirol – Ruhe, Erholung, saubere Luft, sauberes Wasser, beste Gastronomie – zu setzen und vor allem eine Marke zu positionieren, die alpenweit einzigartig ist: Innsbruck als Landeshaupt- und Alpenkonventionsstadt mit ihrem eigenen vielfältigen Angebot von Kultur bis Sport und dazu der Perlenkranz an Gemeinden rundherum mit den verschiedensten Angeboten für Sommer- und Winterurlaub. Dafür werden wir uns weiter mit aller Kraft und gestützt auf den Rückhalt einer breiten Mehrheit in allen gesellschaftlichen Bereichen einsetzen.

Erste Bilder von der Pressekonferenz am 16.01.2015

Erste Bilder von der Pressekonferenz am 16.01.2015

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle auch bei allen Medienvertreterinnen und –vertretern, die unseren sachlichen Argumenten Platz gegeben haben und vor allem bei denen, die in unserem Team ungeachtet politischer Ideologien in den vergangen Wochen und Monaten ihre Arbeitskraft und Freizeit zur Verfügung gestellt haben und mit dem einen oder anderen 10-er, 20-er oder 50-er die Finanzierung des Flyers und des Spots ermöglicht haben.
Das Ziel – „unversehrter Erhalt des weltweit bekanntesten Nordtiroler Ruhegebietes Kalkkögel“ – hat uns zusammengeschweißt und dieses Band wird weiter halten.

Ihr Team der Initiative Pro Kalkkögel

Rückfragen: Fritz Gurgiser, 0664-1307070
Gabi Kapferer-Pittracher, 05234/68808
Thomas Suitner, 0664-2767298
Ralf Wiestner, 0676-9167707