Archiv für den Monat: Februar 2015

Die Initiative Pro Kalkkoegel beim Verteilen der Aufkleber I love Kalkkögel

Genug der Vernaderung!

Stubaital, Westliches Mittelgebirge am 22. Februar 2015

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben uns seit der „Prüfentscheidung des Tiroler Landtags“ in den letzten Wochen und Monaten darauf konzentriert, unser hohes persönliches Engagement „für den unversehrten Erhalt des Ruhegebietes Kalkkögel“ mit guten Argumenten und ohne persönliche Angriffe auf die GEGNER des Erhalts einer breiten Bevölkerung zu vermitteln (siehe Flyer „Die Kalkkögel haben wir nur einmal…); ohne Einsatz von zigtausenden Euro Steuergeld, Tourismuszwangsbeiträgen und hochbezahlte Lobbyisten. Doch heute müssen wir zum Schutz all dieser Menschen und Gruppen, die sich „für den unversehrten Erhalt des Ruhegebietes Kalkkögel“ engagieren, klarstellen und diese miesen und infamen Vernaderungen scharf zurückweisen.

Gesamterschließung des Ruhegebietes Kalkkögel als langfristiges Ziel.

Nicht wir haben die Gesamterschließung bis in die Kemater Alm und die Adolf-Pichler-Hütte etc. lanciert, sondern der Obmann des TVB Stubai, Sepp Rettenbacher, im Schreiben vom 10. Mai 2013. Daher ist es mies und infam, dies nun womöglich unserer Initiative, dem Österreichischen Alpenverein, der CIPRA oder anderen Organisationen, Parteien oder Personen, die sich ehrlich engagieren, anzuhängen und zu unterstellen, sie würden gar „Verunsicherung und Angst in der Bevölkerung schüren“ und wird von uns scharf zurückgewiesen. Das bleibt der ARGE Brückenschlag vorbehalten, damit das klar ist.

Eidesstattliche Erklärung

Nun mit einer Eidesstattlichen Erklärung zu versuchen, das Gegenteil zu behaupten und zu glauben, dass damit aus einem „rechtswidrigen“ (Rechtsservicestelle der Alpenkonvention, 25. November 2010) sowie „unwirtschaftlichen Projekt“ (grischconsulta, Schlussbericht vom 28. April 2014) ein rechtskonformes und wirtschaftliches Projekt wird, ist Unfug – und die Glaubwürdigkeit dieser Erklärung wird ja gerade durch die Unterschrift von Sepp Rettenbacher mehr als bloß in Frage gestellt.

Fragwürdige Verwendung von Steuergeldern und Tourismuszwangsbeiträgen

Bemerkenswert auch der ständige Versuch der Verschleierung, wonach mit Steuergeldern und Tourismuszwangsbeiträgen Millionenbeträge „verschoben“ werden sollen. Steuergelder sind lt. Bundesverfassung „rechtmäßig, wirtschaftlich, sparsam und zweckmäßig“ zu verwenden (ungeachtet dessen, ob unter irgendwelchen „EU-Schamgrenzen“ investiert wird) und das Gleiche wird wohl auch für Tourismuszwangsbeiträge gelten, die nur deshalb in Millionenhöhe angezapft werden sollen, weil sich kein einziges Kreditinstitut als Finanzier findet. Interessant vor allem, dass der „TVB-Innsbruck und seine Feriendörfer“ diese Zwangsbeiträge in 40 Gemeinden rund um Innsbruck einhebt und wie in einen Kanal in die Lizum und Schlick schütten will – statt mit diesen Geldern die „alpenweit einzigartige Destination Innsbruck als Landeshaupt- und Alpenkonventionsstadt mit den 39 Umlandgemeinden“ zu bewerben. Diese „alpenweite Einzigartigkeit“ einfach brach liegen zu lassen und stattdessen Investitionen für zwei Schigebietsbetreiber zu übernehmen, ist auch „einzigartig“ – allerdings mehr als zu hinterfragen.

Tirol als „älteste Festlanddemokratie“ (Eduard Wallnöfer, Bauer und Landesfürst) verträgt eine ehrliche, harte und sachliche Streitkultur und daher ersuchen wir im Interesse einer ausgewogenen Berichterstattung, auch unsere Argumente zu verwenden, appellieren an die ARGE BRÜCKENSCHLAG, von diesen miesen und infamen Vernaderungen Abstand zu nehmen und bedanken uns im Voraus für ihre Berichterstattung.

Ihr Team der Initiative Pro Kalkkögel

Rückfragen für diese Aussendung:

Fritz Gurgiser, 0664-1307070
Gabi Kapferer-Pittracher, 05234/68808
Thomas Suitner, 0664-2767298